Chihuahua

17. March 2010

So,

wir sind ganz im Norden angekommen. Wir sitzten grad in Chihuahua im Internetcafe. Was man ueber diese Stadt sagen kann ist: sie ist haesslich. Ganz ehrlich ich war noch nie in so einer greisligen Stadt. Es sieht so aus als waere alles Industriegebiet. Es gibt breite Strassen, ganz viele Fastfoodketten und im Stadtpark gibt es einen heruntergekommenen Leuchtturm (wir sind hier in der Wueste!) und noch Platz fuer eine Tischtennisplatte. Dazu gibt eine nette Prise kalte Luft. Normalerweise in einer neuen Stadt angekommen, flanieren wir durch die schoenen Gassen oder sitzen auf schoenen Plaetzen. Hier waren wir schon im Einkaufszentrum im Starbucks und sitzen in kleinen Internetcafes. Naja dafuer haben wir davor Lustiges erlebt. Tatsaechlich haben wir uns schoene Treter gekauft in Leon und sind danach weiter nach Zacatecas gefahren. Das ist eine Stadt mitten in der Sierra Madre. Unser Hostel hatte die Dachterasse so ausgerichtet, dass man den direkten Blick auf die Katedrale und den Hauptplatz hatte. Dort gabs immer gutes Fruehstueck und Abends mit lustigen Leuten gutes Bier. Da gab es den Greg, einen Ami der mit seinem T2 Bus durch Mittelamerika tingelt und dabei Landkarten verhoekert. Den Jeremy, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, durch die ganze Welt zu trampen. Der will sogar mit Schiffen trampen, bevor er in ein Flugzeug steigt. Und den Don, ein amerikanischer Rentner, der immer ne gute Zigarre im Mund hatte und sich gern mit seinem Wohnmobil und Backpakern in Mexiko vergnuegt. Weil Zacatecas eine alte Minenstadt ist und jetzt auch viele Touristen kommen, haben sich die Minenarbeiter gedacht, dass sie eigentlich lieber Barkeeper waeren. So wurde das la Mina gegruendet - ein Club in einem alten Mienenstollen. Die Akustik ist grandios, das Ambiente gemuetlich und die Frauen wirklich schoen. Sogar der Alkohol ist billig. Von fast jedem Backpacker den wir trafen, hoerten wir Legenden vom la Mina.

Wir waren nicht da. Sind lieber ins Bett. Der Brettspielabend davor war einfach zu lange.

Dafuer haben wirs dann wieder in Real de Catorce krachen lassen. Dieses Dorf ist wirklich abgelegen. Um hinzukommen, muss man die Wueste und die Berge durchqueren. Die Wueste mit 2 Bussen und auf den Berg fahren nur alte 4WD Jeeps, die sich die steilen Abgruende hochschlaengeln. Aber das Gute daran ist, man sitzt auf dem Dach, da der Fahrer beweist es passen schon 20 Leute in den Jeep. Auf der engen Strasse kommen uns prall gefuellte Jeeps mit vor Vorfreude hechelnder Touristen entgegen. Meist muss man auf die Seite der Klippe ausweichen. Dort oben angekommen sollte sich eigentlich das Bild einer Geisterstadt zeigen, die mal 40.000 Einwohner hatte (18/19 Jhd) jetzt aber nur noch 1500. Bei unserer Ankunft waren die 40.000 wieder da. Es war langes Wochenende in Mexiko. Was zieht alle Menschen dorthin? Ein Blick in den Reisefuehrer erleuchtet die Szenerie. Es gibt dort einen Kaktus, der die Indianer mit Gott sprechen laesst, sofern man ihn vorher gegessen hat. Der Kaktus waechst in der Wueste und nennt sich selbst Peyotee. Er ist sogar voellig umsonst, da er ja in der Wueste waechst. Es soll irre Spass machen, in der Natur zu sitzen, gemeinsam zu lachen vielleicht ein froehliches Lied zu traellern und dann irgendwann mit Gott zu ein wenig zu plaudern. Wir haben soviel Gutes darueber gehoert.  Und es gibt quasi-organisierte Trips vom Dorf in die Umgebung..

Das haben wir natuerlich auch nicht gemacht. Wir sind lieber auf 3000 Metern Hoehe ein wenig durch die Gegend gestiefelt und haben uns mexikanische Gedichte vorgelesen. Auch der alte Franzose charles war mit von der lustigen Wanderpartie. Das war sehr schoen und ereignisreich.

Danach gings dann in den chilligen 14 Stunden Bus in diesen Vorort der Hoelle. Aber wir erwarten uns viel vom Abend wenn unser Couchsurfer Coco auftaucht.

Bis dann

Domi

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Guanajuato – Gua-na-chu-ato

10. March 2010

Hallo schoene Gruesse aus Guanajuato,

endlich konnte die eigentliche Reise starten. Mexico City liesen wir schoen hinter uns, nachdem wir natuerlich noch den Geburtstag von Juan Rodriguez gefeiert haben. Das war tatsaechlich eine recht lustige Fete. Wir haben die Party dann gegen 3 Uhr Nachmittags verlassen und sind in den Bus zum schlafen gegangen. In San Miguel sind wir wieder aufgewacht. Nettes Staedchen, aber etwas langweilig, im oertlich Saloon (mit Schwingtueren!) hing nur ein besoffener Mexikaner ab. Der hat allerdings schon mit Pink Floyd an der Berliner Mauer Musik gemacht. Nach 2 Tagen durch die Stadt flanieren gings mal wieder in den Bus und ab in die Mexikanische Steppe. Eben nach Guanajuato. Das ist eine alte Mienen Stadt, in der viele Strassen alte Stollen sind. Abgefahren, wa?!  Hier wollten wir dann mal so richtig gut essen gehen. Steak und so. Das haben wir dann auch gemacht, mit dem Ergebnis, dass wir alle den Rest des Abends verkrampft auf unseren Betten lagen und mit mehr oder weniger Erfolg versuchten das Erbrechen zu unterdruecken. Daher hingen wir heute ein wenig in den Seilen, was uns natuerlich nicht daran gehindert hat den Funicular zu benutzen. Eine Seilbahn die ca 100 Meter ganz langsam den Berg hinnauf zuckelt. Danach waren wir noch im Theater, haben auf der Treppe davor dem Treiben der Stadt zugesehen und heut Abend gehen wir noch mit so nem Typen aus der von Vancouver bis hierher mit dem Moped gefahren ist.

Zwar hoert es sich an als wuerden wir nichts erleben, aber es ist schoen :)

Morgens gehts dann weiter nach Zacatecas. Cowboystiefel kaufen.

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Mexico City II

5. March 2010

Tach auch!

Wir haengen immer noch ein bisschen in dieser unfassbar grossen Stadt rum. Habens aber tatsachlich auch mal einen Tag nach draussen geschafft. Sind naemlich mit Max seinem Ex-Spanishlehrer zu so Pyramiden gefahren (theotiuacan oder so). Die liegen ungefeahr 2 Stunden weiter weg von unserem Daheim. An richtig unbebauten Flecken kommt man aber trotzdem nicht vorbei… Irgendwie abartig…

Die Pyramiden waren eigentlich ganz schoen. Domi hat die Zeit auf der Spitze fuer einen kleinen Workout genutzt. Schliesslich will man ja fit bleiben. Dann haben wir noch einen Wallfahrtsort besichtigt. Abgefahrene Geschichte: Da is so nem Typen Maria erschienen aber keiner hats ihm geglaubt. Nach 18 Erscheinungen hats die Maria dann vermutlich auch gelangweilt dass ihm keiner glaubt (wer erscheint schon gern so oft) und hat ihm auf seinen Poncho ein Bild gezaubert von sich selbst. Der Poncho haengt da und man kann super langsam mit so nem Rollband , wie mans auch von Flughaefen kennt, daran betend vorbei ziehen. Toll!

Ansonsten haben wir nur ein bisschen Fussball angeschaut. Mexiko hat gegen New Zealand gekickt. Aber der gemuetliche Fussballabend, der uns so vorschwebte, ist dann leicht entartet und so fanden wir uns dann am Ende in unsrer Wohnung mit einer aus ca. 20 Leuten bestehenden Partycrew wieder. Salsa is des Stichwort!

Gestern haben wir uns dan ein suppa chilliges Stadtviertel reingezogen inklusive dem Eichhoernchenpark und Meeresfruchten auf dem Markt. Die Busfahrt dahin war die langsamste die ich je erlebt hab. Die ersten 20 Minuten der  Fahrt ist der Farer (um seinen peniblen Zeitplan (?!) einzuhalten) hoechstens 5km/h gefahren. Die anderen 40 Minuten standen wr im Stau und dann gings weiter eineinhalb Stunden mit der Metro. Mit Graus stellen wir uns vor wie des waer wenn man hier wohnt und arbeitet und drei Stunden von einer Ecke der Stadt in die andere braucht…

Am Abend gings dann noch bei einem Lucha libre fight gehoerig zur Sache! Wrestling. Leider war nicht so voll, was ein bisschen auf die Stimmung gedrueckt hat, dafuer wurden wir von den poebelnden Tecnicos-Ultras auf dem Balkon als Gringos beschimpft. Die waren naemlich fuer die Technicos und wir waren natuerlich fuer die Rudas, die Boesen. Die haben dann auch immer in unserem Namen die Ultras der Tecnicos provoziert und die Kaempfer der Tecnicos so richtig platt gemacht. Am Ende gabs dann noch ein paar Fotos und der Domi hat sich auch mal im Ring versucht. Noch nie hat ein Deutscher in Mexiko fuer so viel Gelaechter gesorgt. :)

Heute suiten wir n bisschen up. Wir wollen mal n bisschen die Kolonialherren raushaengen lassen und heut Abend fuer die Technoparty geruestet sein, auf der unser Gastgeber Juan auflegt.  

Morgen wird dann mal weitergeduest. Schliesslich rostet ja wer rastet.

Macht es gut Freunde!

Adios, Basi

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Mexico City

3. March 2010

Hallo,

wir melden uns aus Mexico City, ich glaube der groessten Stadt der Welt. Der Flug war ganz nett, so nett dass man die Stunden, spaeter die Minuten gezaehlt hat. Wir sind knapp 13 Stunden  geflogen und es kamen klassische Disney B-Movies auf den kleinsten Fernsehern der Welt. Der Max hat uns zum Glueck vom Flughafen abgeholt und dann sind wir nochmal knappe eineinhalb Stunden mit dem Auto gefahren. Am Ende haben wir dann festgestellt, dass unser Fahrer gar nicht unser Freund Juan war. Und das Auto nicht sein Auto, sondern ein illegales Taxi.  Nachts blinkt die ganze Stadt. Wir wohnen auf einem Huegel irgendwo ein wenig ausserhalb bei Freunden vom Max. Was die Jungs echt gern machen is feiern. Somit hatten wir einen seeeehr freundlichen und feuchtfroehlichen Empfang. Es gab Tacos, das sind nicht diese Chips sondern kleine Wraps mit Fleisch und Zwiebeln und allerlei Sossen. Dazu gabs natuerlich ordentlich zu trinken. Die Zeitverschiebung arbeitet fuer unsere kleine Party. Der Tin verschwand nach wenigen Minuten schon ins Bett und der Alkohol tat sein Uebriges um auch Basi und mich ziemlich frueh flachzulegen.

Am Dienstag dann gabs eine kleine Stadtfuehrung vom Max. Als wir auf einen Turm im Zentrum fuhren um eigentlich die Stadt von oben anzuschauen, haben wir uns lieber mit dem Ruecken zur Aussicht gedreht und das schoenste Maedchen der Welt angeschaut. Die ist naemlich in der Mitte des Turms auf einem kleinen Trampolin auf und ab gesprungen. Huiuiui. Abends waren wir dann eingeladen, bei den Eltern vom Juan. Es gab mexikanisches Essen, mexikanisches Bier, mexikanischen Tequilla und mexikanische Gespraeche. Sehr lustige Leute und ein cooler Abend. Allerdings fuer mich war er wieder wie gefuehlt um 4 Uhr Nachts. Schon schoen so ein Jetlag. Wenigstens kann ich dann immer um fuenf aufstehen und Nichts machen.

Jetz sitzen wir n bisschen in unsrer Wohnung rum, spielen Domino und hoeren eine guade CD, die wir gestern von einem Typen aus der Ubahn fuer 10 Pesos erworben haben. Irgendwie geht Mexiko ab.

Domi

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Kairo, Aegypten

17. April 2009

Hallo,

wir melden uns aus Kairo. Einer riesigen,  beeindruckenden Stadt. Angeblich sind hier am Tag bis zu 15 Millionen Menschen auf den Strassen. Ein paar werden wahrscheinlich jeden Tag auch ueberfahren aber nachdem es hier  so viele gibt merkt man das kaum. Kein Witz gestern sind wir mit unserem Kumpel George ein bisschen flanieren gewesen. Auf dem Weg zu seinem Lieblingscafe hielt er auf eine rote Ampel zu, die auch noch von zwei Polizisten flankiert wurde. Er hat die Polizisten angehupt und ist weiter auf die Kruezung gefahren. Sein Komenntar dazu war. Das sind nur Lichter, die Ampel hat nichts mit der Strasse zu tun … Die Polizisten haben keinerlei Reaktion gezeigt. Zu George gaebe es nun noch einiges zu erzaehlen. Kennengelernt haben wir den guten Mann, als wir Nachts in Kairo ankamen. Wir haben ein Taxi angehalten und der nette Fahrer hat zwei Stunden mit uns das Hotel gesucht. Als wir dann endlich angekommen sind hat er gesagt.

” Ok Jungs, das geht heut aufs Haus. Ich komme in einer Stunde wieder mit meinem privaten Auto und zeig euch ein paar Hotspots von Kairo. Natuerlich auch umsonnst.” Natuerlich.  Seit dem sind wir fast andauernd auf Achse weil der Typ nicht schlaeft. Man sitzt bis 3 Uhr Nachts in einer Bar und trinkt Bier. Danach einen Cafe und ne Shischa. Als wir um 6 dann ins Bett wollten war er ein wenig enttaeuscht, weil er vorhatte noch mit uns ein paar Pferde auszuleihen und mit dem Sonnenaufgang im Ruecken den Pyramiden entgegenzureiten. Verrueckter Typ. Heute haben wir uns dann das Museum angeschaut. Und Morgen machen wir wahrscheinlich die Pyramiden. Um 6 vielleicht mit dem Pferd und Nachmittags dann zu Fuss. Pferde duerfen da nicht rein.

Achja und vor Kairo waren wir noch in Haifa, die Hafenstadt Isreals. Dort haben wir ein deutsches Maedel kennengelernt und ihren Kollegen Attila aus Rumaenien. Mit denen und einer verrueckten Alten haben wir die Nacht dann in einem russischen Open-Air-Club  durchgezecht. Daher haben wir leider die beruehmten Bahai-Gaerten von Haifa nur von aussen gesehen. Da darf man nur einmal am Tag rein und dass um 12. Ging natuerlich nicht. Maria und Attila wollten uns dann am naechsten Tag eigentlich nach Dahab am roten Meer begleiten und die Arbeit schwaenzen aber haben es sich dann nuechtern anders ueberlegt. So sind wir alleine weiter nach Aegypen und haben drei Tage in einer Bambushuette am Roten Meer verbracht. Ich kann nur sagen das war sehr entspannt. Wir haben sogar ein wenig Gruen gefunden dort in der Wueste am Meer. Palmen ….

Danach gings ab in den Bus, 8 Stunden Fahrt nach Kairo.

Jetzt treffen wir gleich George wieder. Und den Bruckmann der seit zwanzig Stunden schlaeft. Mal schaun ob er jetzt aufstehen will …

Bis zum Dienstag in Muenchen

Leider wieder keinen Kartenleser. Auf der naechsten Reise wird selber einer mitgenommen. Aber in Syrien hatten sie ueberall einen …

Tel Aviv II

9. April 2009

Hallo Freunde!

Nach Bethlehem sind wir nach Tiberias gefahren um eine See of Galilae Fussumrundfung zu starten. Haben eine Nacht in Tiberias geschlafen udn sind dann losgetigert. Nach zwei Stunden haben wir dann festgestellt dass der Weg nicht si schoen is wie wir uns gedacht haben (nur Strasse) und sind per Anhalter und Bus in ein Naturschutzgebiet gefahren in dem wir ein Feuer gezaubert und uns mit Wein und Essen unterhalten haben.  Die Nacht war unter dem Sternenhimmel recht nett, wenn es nicht ab und an geregnet haette und die Enten mal eine Minute aufgehoert haetten zu quaengeln. Die Steinbank und der Waldboden auf dem wirs uns bezuem gemacht haben war auch super. Klingt jetz komisch, aber es war ein sehr schoenes Ding.

Am naechsten Tag haben wir dann festgestellt dass es keinen Bus gibt und wir sind per Anhalter und Gewaltmarsch weitergezogen. Haben uns die Stelle angeschaut an der Jesus getauft worden ist (der aufmerksame Leser merkt hier was, na was?) und haben den ganzen Suendern zugeschaut die sich in weissen Kleidern von ihren Suenden reingewaschen haben lassen. Nett nett. (Lets go down to the river and pray… http://www.youtube.com/watch?v=yBjwMRa_jhg&feature=related )

Die letzten Tage waren wir dann wieder mal in Tel Aviv. Der Plan sah vor dass wir am Dienstag die Paesse bei der aegyptischen Botschaft abgeben (fuer Visa nach Kairo), nach Haifa fahren und dann naehctse Woche die Paesse wieder holen und die Karawane nach Aegypten weiterziehen lassen.

Aber leider haben uns di eBehoerden einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Botschaft nimmt sich naemlich aus Gruenden alle Feiertage aller Religionen raus.

Mittwoch Abend und Donnerstag ist Pessach (Botschaft zu)

Freitag is muslimischer arbeitsfreier Tag (Botschaft hat zu)

Samstag is Shabbat (Botschaft hat batuerlich zu)

Sonntag – Mittwoch ist Ostern (Botschaft aht zu…)

Deshalb waren wir gezwungen am Mittwoch mittag unsere Paesse wieder abzuholen und da Pessach war fahert natuerlich kein Bus mehr nach Haifa.

Macht aber gar nix. Schliesslich is Tel Aviv auch ne tolle Stadt. Nur etwas teuer weil man aus Mangel an Sehenswuerdigkeiten den ganzen Tag in Cafes und die abende in Bars verbringen muss.

Gestern gabs dann des graniose Bayernspiel und heute gehts via Sherut nach Haifa. Endlich :)

In ganz Israel gibt es keine Kartenleser. Das heisst wir muessen euch noch weiter vertroesten…

Haut rein!

Bethlehem

3. April 2009

Hallo

Wir sind jetzt hier in der Westbank, in Bethlehem. Davor haben wir ca 5 Tage in Jerusalem verbracht und uns ungefaehr alle Sehenswuerdigkeiten angeschaut dies so gibt auf der Welt. Gott haette die Sehenswuerdigkeiten auf der der Welt besser verteilen sollen. In Jerusalem haben alle Religionen hundert Plaetzte auf denen ihr Gott oder Prophet oder Tempel mal stand oder wandelte… Wir haben hier auch Couchsurfing fuer uns enteckt. Eine Seite auf der man Uebernachtungsmoeglichkeiten anbieten und erfragen kann. In Jerusalem haben wir so Herberge gefunden bei Aviv und seiner Famile. Hier in der Westbank bei David. David ist sicherlich er verrueckteste Hund in Bethlehem. Er war zum Beispiel mal eine Woche in Untersuchungshaft, weil er angeblich eine Frau entfuehrt hat, die unauffindbar war. Freunde von David haben sie aber dann im Gaza-Streifen lokalisiert, wo sie einen anderen Mann geheiratet hat und gefluechtet ist. Da war der gute Mann wieder frei. Mal schaun was heute so passiert. Er kennt hier in Bethlehem nen Laden der Schweinefleisch serviert. Das ist ziehmlich selten und wir moegen das.

Bis bald

Kein Kartenleser – Keine Fotos

Tel Aviv

28. March 2009

Hallo!

Nach Petra haben wir uns eine Jeeptour im Wadi Rum gegoennt. Mussten dafuer um 6 (!) aufstehen und wir fragen uns wann wir des naechste mal ausschlafen koennen…

Ein Bedu fahert uns in seinem windigen Jeep durch die Gegend und man findet sich in einer Landschaft wieder die an eine Filmkulisse erinnert. (“huge”, “unreal”) Am Abend uebernachten wir dann in nem Beduinencamp in dem uns am Abend neben einem BBQ auch traditionelle Musik erwartet.  Die Musik haengt uns ziemlich zum Hals raus. Wir freuen uns auf Israel um diesem Gejammer mal zu entkommen…

Wir stehen am naechsten Tag mal wieder um 6 auf um das Fruehstueck einzunehmen. (Das soll Urlaub sein?)

Egal, ab gehts nach Aqaba, wo sich neben dem groessten Fahnenmast der Welt, an der eine 40x20m grosse Fahne weht,  auch der Grenzuebergang zu Israel befindet. Wir ueberquaeren die Grenze, was sich ein bisschen zieht. Domi und ich werden von der Grenzbeamtin gefragt ob wir Singles sind, wie unsre Handynummer is, und und und. Bruckis Grenzbeamten interessiert so was nicht :) Basis Gepaeck wird durchsucht. Aber natuerlich nix verdaechtiges dabei.

In Eilat herrscht dann wahre Spring-Break-Stimmung. Kreischende Maedls in knappen Bikinis lassen sich von Beachboys mit Wasser bespritzen und auf ihrem Boot mitnehmen. Wir trinken in der strandbar ein paar Bier und wollen nach Jerusalem weiter. Der letzte Bus ist schon lang weg und wir fahren nach Tel Aviv. Die Partycity Israels. Man sagt das  Tel Aviv feiert, Jerusalem betet und Haifa arbeitet.

Wir lassen uns wie immer vom ersten Taxifahrer abziehen und landen im “besten Hotel des Landes” (Lonely Planet) Erst mal schlafen. Es ist 4 Uhr in der frueh…

Am naechsten Tag flanieren wir an der Uferpromenade entlang, schauen uns ein paar Bauhaus-Stil-Gebaeude an und sehen den ersten Club, an dem Nachmittags eine riesen Schlange auf den Einlass wartet.

Wir kaufen noch schnell ein paar Sachen zum Essen ein, ehe die Laeden dicht machen. Die Sonne geht unter und das heisst Shabbat.

Den Abend verbringen wir im Hotel, natuerlich nutzen wir es aus, dass wir wieder in einem westlichen Land weilen und bearbeiten uns mit Wodka. DEr Basi bleibt auf der Strecke liegen waehrend der Brucki und der Domi zuerst mit einem Kanadier losziehen der hier ein paar Maedchen kennt. Die Maedchen waren nicht so huebsch wie die Maedchen in Beirut aber dafuer hatten sie haertere politische Ansichten. “The only peacesolution is to kill all Arabs…” Diese Junge Dame war im Isrealischen Militaer taetig …. DAnach gings weiter erst in eine Bar und dann mit dem Taxi direkt in den Club. Der einzige Club der noch offen hatte, wurde uns als das Berghain von Tel Aviv empfolen. Leider war an dem Abend Gay-Night. Aber dafuer 90-Jahre Techno. Als es uns dann doch zu bunt wurde sind wir zurueck ins Hostel gefahren und haben hier noch eine sehr gute 2 Stunden Unterhaltung mit einem amerikanischen Juden gefuehrt, der mal eben 2 Jahre um die Welt reist. Als es um 8 dann endlich Fruehstueck gab, sind wir nach Toast ins Bett.

Heut stehen Museumsbesuche an und am Sonntag werden wir zum ersten Mal in Jerusalem couchsurfen! Da spart nicht nur Uebrnachtungsgeld, sondern wird auch toll.

Bis bald

Bilder

24. March 2009

Hallo!

Haben den zweiten Tag in Petra beim achten Weltwunder damit verbracht euch diese Fotos nachzureichen. Den zweiten Tag, fuer  den wir schon gezahlt haben, haben wir verfallen lassen. Ja so sind wir!

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Petra

23. March 2009

So wir sind in Petra angekommen.

Zwischendurch waren wir am toten Meer und das ueberraschende ist, es funktioniert. Man kann nicht untergehen. Man liegt im Wasser und entspannt. Zumindest bis einem die Salzbruehe ins Auge kommt. Dann ist man blind. Ansonnsten toll.

Von Amman aus sind wir nochmals ans Tote Meer gefahren um uns Bethanien anzusehen. Dort wurde Jesus getauft. Sagt der Papst. Der Jordan ist seitdem ein wenig geschrumpft und markiert immer noch die Grenze zu Israel und das mutet ein wenig laecherlich an, da es nur zwei Meter Breite sind. Man koennt quasi rueberhuepfen, waere da nicht der Schussbereite Soldat, der einem sogar das rueberrufen verbietet…

Von dort trampten wir nach Tafila, ein kleines Bergdorf, von wo aus es nicht weiter ging. Also mussten wir ein Taxi anheuern und sind bis Petra gefahren. (90 Km) Aber immerhin sind wir 3/4 der Strecke getrampt. Hier haben wir uns heute die Stadt der Nabataeer angeschaut. Die ist wirklich beeindruckend, aber ein wenig bedrueckend, da fast nur noch Graeber uebrig sind.

Es gibt immer noch keinen Cardreader weshalb wir euch weiterhin bzgl Fotos vertroesten muessen…