Kairo, Aegypten

Hallo,

wir melden uns aus Kairo. Einer riesigen,  beeindruckenden Stadt. Angeblich sind hier am Tag bis zu 15 Millionen Menschen auf den Strassen. Ein paar werden wahrscheinlich jeden Tag auch ueberfahren aber nachdem es hier  so viele gibt merkt man das kaum. Kein Witz gestern sind wir mit unserem Kumpel George ein bisschen flanieren gewesen. Auf dem Weg zu seinem Lieblingscafe hielt er auf eine rote Ampel zu, die auch noch von zwei Polizisten flankiert wurde. Er hat die Polizisten angehupt und ist weiter auf die Kruezung gefahren. Sein Komenntar dazu war. Das sind nur Lichter, die Ampel hat nichts mit der Strasse zu tun … Die Polizisten haben keinerlei Reaktion gezeigt. Zu George gaebe es nun noch einiges zu erzaehlen. Kennengelernt haben wir den guten Mann, als wir Nachts in Kairo ankamen. Wir haben ein Taxi angehalten und der nette Fahrer hat zwei Stunden mit uns das Hotel gesucht. Als wir dann endlich angekommen sind hat er gesagt.

” Ok Jungs, das geht heut aufs Haus. Ich komme in einer Stunde wieder mit meinem privaten Auto und zeig euch ein paar Hotspots von Kairo. Natuerlich auch umsonnst.” Natuerlich.  Seit dem sind wir fast andauernd auf Achse weil der Typ nicht schlaeft. Man sitzt bis 3 Uhr Nachts in einer Bar und trinkt Bier. Danach einen Cafe und ne Shischa. Als wir um 6 dann ins Bett wollten war er ein wenig enttaeuscht, weil er vorhatte noch mit uns ein paar Pferde auszuleihen und mit dem Sonnenaufgang im Ruecken den Pyramiden entgegenzureiten. Verrueckter Typ. Heute haben wir uns dann das Museum angeschaut. Und Morgen machen wir wahrscheinlich die Pyramiden. Um 6 vielleicht mit dem Pferd und Nachmittags dann zu Fuss. Pferde duerfen da nicht rein.

Achja und vor Kairo waren wir noch in Haifa, die Hafenstadt Isreals. Dort haben wir ein deutsches Maedel kennengelernt und ihren Kollegen Attila aus Rumaenien. Mit denen und einer verrueckten Alten haben wir die Nacht dann in einem russischen Open-Air-Club  durchgezecht. Daher haben wir leider die beruehmten Bahai-Gaerten von Haifa nur von aussen gesehen. Da darf man nur einmal am Tag rein und dass um 12. Ging natuerlich nicht. Maria und Attila wollten uns dann am naechsten Tag eigentlich nach Dahab am roten Meer begleiten und die Arbeit schwaenzen aber haben es sich dann nuechtern anders ueberlegt. So sind wir alleine weiter nach Aegypen und haben drei Tage in einer Bambushuette am Roten Meer verbracht. Ich kann nur sagen das war sehr entspannt. Wir haben sogar ein wenig Gruen gefunden dort in der Wueste am Meer. Palmen ….

Danach gings ab in den Bus, 8 Stunden Fahrt nach Kairo.

Jetzt treffen wir gleich George wieder. Und den Bruckmann der seit zwanzig Stunden schlaeft. Mal schaun ob er jetzt aufstehen will …

Bis zum Dienstag in Muenchen

Leider wieder keinen Kartenleser. Auf der naechsten Reise wird selber einer mitgenommen. Aber in Syrien hatten sie ueberall einen …

 

3 Comments

  1. He Männer,

    wir sind echt stolz auf euch! Da habt ihr es doch tatsächlich bis Kairo geschafft. Hoffentlich habt ihr im Museum noch ein paar Pfund locker gemacht um die alten Pharaonen zu begrüßen. Das ist ein echtes Erlebnis. Wenn ihr dann die Pyramiden besucht, geizt nicht rum und schaut euch die Cheops-Pyramide mal von innen an und saugt feine Energie in der Königskammer auf. Genießt noch die nächsten Tage und bereitet euch schon mal seelisch auf Weißbier und Schweinze vor.

    Ma & Pa

  2. Was zur Hölle hatte es eigentlich mit dieser Bambushütte auf sich?^^ Wie darf man sich das vorstellen?

  3. Das mit der Bambushütte würde mich auch mal interessieren? Hört sich interessant an.

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